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KOMPasep DE-Line
Einsatzgebiete
KOMPasep-DE-Line

Die Ultrafiltrationsanlagen der KOMPasep-DE-Line werden für das Recycling und Entsorgung von verschiedenen Produktionslösungen und Inhaltsstoffen mit Temperaturen bis max. 40°C und geringen Feststoffgehalten mittels Polymer-membranen eingesetzt.
  • Schleif- und Sägeabwässer der Halbleiterfertigung
  • Entfernung von Metallpartikeln
  • Entfernung von kolloidalen Wasserinhaltsstoffen
Allgemeine Verfahrensbeschreibung
KOMPasep-DE-Line

Die Dead-End-Ultrafiltration ist ein physikalisches Trennverfahren. Es scheidet enthaltene Feststoffe aus dem Medium ab. Das zu trennende Medium wird hierbei unter einem bestimmten Druck in die Membrane eingeleitet (Dead-End-Technik).

In bestimmten Zeitabständen werden die abfiltrierten Stoffe ausgespült und anschließend wird wieder der Trennvorgang eingeleitet.

Die Porengröße der Membrane ist so bemessen, dass kleine Moleküle, wie Wasser und gelöste Stoffe, durchtreten (Permeat) und die entsprechenden Feststoffe zurückgehalten werden (Konzentrat).

Typ DE1 DE2 DE3 DE3-2
Leistung ca. l/h 650 1300 1900 2900
Membranfläche ca. m² 13 26 39 78
Verrohrungsmaterial PVC oder PPH
Länge ca. mm 2350 2350 2350 2350
Breite ca. mm 1340 1340 1340 2680
Höhe ca. mm 2210 2210 2210 2210
Abmessungen ohne Berücksichtigung der Behälter.
Anlagenbeschreibung
Die Anlagen der KOMPasep-DE-Line besitzen folgenden Aufbau:
  • Sammelbehälter
  • Vorfiltration mit Grobfilter
  • Dead-End-Ultrafiltationsanlage
  • Rückspülbehälter
  • Desinfektionseinheit
Der Betrieb dieser Anlagen wird in folgende Hauptschritte unterteilt:
  • Trennen: Filtration mit Ableitung des Permeats
  • Rückspülen: Entfernung der abgeschiedenen Feststoffe mit Ableitung in die Behandlunganlage
  • Desinfektion: Schutz vor eventuell auftretender Verkeimung/Fouling
Vorteile
  • Umweltfreundliches Verfahren
  • Kostengünstiger Betrieb der Anlage durch Verminderung der Entsorgungskosten
  • Vormontierte und funktionsgeprüfte Anlage
  • Übersichtliche Anordnung der Bedienungs- und Kontrollelemente
  • Kompakte Bauweise
  • Nahezu alle Anlagen sind mit Zusatzmodulen innerhalb der Baureihe erweiterbar
  • Modernes Steuerungskonzept mit zentraler SPS-Einheit